Journalistin & Autorin


Sag’ mir nicht, dass ich nicht fliegen kann.

Na, irgendwas mit Medien wollte Edith Löhle halt auch nach dem Abitur machen, so stolperte sie 2006 in die Redaktion der Bravo. Eine Foto-Lovestory, zahlreiche Star-Geschichten und zehn Jahre journalistisches Potpourri später, schreibt sie heute als freie Journalistin und Autorin hauptsächlich die Geschichten starker Frauen für Magazine und Zeitungen auf.

Lieblingsgeschichten

Referenzen Print & Online

Qiio.de: Business der Spiritualität - Geistigkeit & Geld

Spiritualität ist ein breites Feld, auf dem die famosesten Geschäftszweige sprießen können. In Blütezeiten von Religion, freiem Glaube, Mystik, Meditation, Esoterik und Erdverbundenheit lässt sich seit dem späten Mittelalter mit Geistigkeit Geld verdienen. Wie legt man die Wertigkeit fürs Unsichtbare fest? Und investieren Firmen in Künstlichen Intelligenz, damit eine technologisierte Spiritualität die Erde retten kann?

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Emotion: Freundschaft kennt kein Alter – uns trennen 40 Jahre

Ich bin platonisch verknallt in eine Frau, die rein rechnerisch meine Großmutter sein könnte – dies ist mein Plädoyer für die Freundin aus einer anderen Generation. „Toll, du hast auch so große Zähne wie ich“, mit dem Begrüßungssatz hatte mich 70er-Jahre-Model Bettina Hagen sofort. Dank ihr freue ich mich aufs Älterwerden. Alles ist gut, wenn ich mit 70 auch so eine lässige schöne Frau wie Bettina bin. Die sich im Alter in ihrem Körper sexy und zuhause fühlt.

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Blonde: Die anonymen Masturbierenden – süchtig nach Solo-Sex

Beim Orgasmus sieht unser Gehirn aus, als wären wir auf Heroin. Das klitorale Kommen fühlt sich also nicht nur an wie ein Feuerwerk im Körper, tatsächlich findet im Oberstübchen eine richtige Dopamin-Explosion statt. Deswegen haben Wissenschaftler den Höhepunkt mit der Wirkung von Heroin verglichen. Drastisch, aber leitet doch so wunderbar über, dass Frauen davon sprechen, süchtig nach ihrem Auflegevibrator zu sein. Jetzt wirklich.

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ma vie: New Work. Mein fliegendes Arbeitszimmer

Während für die meisten raus aus dem Alltag die Glücksformel in der Ferienzeit ist, ist das für mich Lebens- und Arbeitsmodell. Ich arbeite, wo es WLAN gibt. Und da ich letzte Nacht im Tiny House in Zossen verbracht habe, arbeite ich heute im Pyjama statt im Business-Outfit, mit Kühen auf der Weide statt Kollegen im Großraumbüro. Morgen dann wohl wieder in meinem Lieblingscafé in Berlin Prenzlauer Berg, übermorgen? Wer weiß das schon.

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TrustTheGirls.org: Globale Diffamierung der Weiblichkeit

97 Minuten und 2 Sekunden. In dieser Zeitspanne lassen Mitgefühl und Trauer Tränen über meine Wangen fließen und der Zorn spaltet die Stirn in zwei Lager. Auf der einen Seite schreit die pure Wut und auf der anderen wird aus dem Aufschrei Hoffnung. Der Film #Female Pleasure macht betroffen, denn er führt einem schmerzhaft vor Augen, wovor wir sie so oft verschließen: dass Missbrauch von Frauen in all seinen hässlichen Gesichtern zum Alltag gehört.

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Refinery29.de: Warum ich MILF-Pornos beruhigend finde

Als Fergie im letzten Jahr mit den Milchtüten winkte, versammelten sich die Supermütter der Entertainment-A-Liga für das Musikvideo zum Track „M.I.L.F“. Alessandra Ambrosio, Kim K., Ciara oder Chrissy Teigen fühlen sich also sexy und nicht objektiviert mit dem Titel. Und da sind sie nicht die Einzigen: Die Abkürzung für „Mom I’d Like to Fuck“ ist abseits von Stiflers Mom längst im Mainstream angekommen, gesellschaftlich gar akzeptiert.

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Qiio.de: Weniger ist mehr (Ich), Zeitreise des minimalen Konsums

Freiwillige Einfachheit, Downgrading, Simplify – der Trend des Minimalismus hat heute viele Namen. Ganz akut scheint die Reduktion angesicht von Müllproblem und Klimawandel, immerhin besitzt der durchschnittliche Europäer 10.000 Dinge. Was bedeutet weniger zu besitzen und warum ist Einschränkung nötig, um unser Überleben in Zukunft zu sichern?

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Adieucliche.com: Über das Vorurteil des Deutsch Aussehens

Der Satz, der mich seit meiner Kindheit verfolgt, lautet „Du kannst keine Deutsche sein“. Mein Stammbaum wurzelt tief in Deutschland, doch die dunklen Locken, die braunen Augen und die Sommersprossen – das „Rassige“, wie sie es nennen – manifestieren fur die meisten das Ausländersein. Und so vergeht kaum ein Tag, an dem nicht jemand rätselt, aus welchem Land ich, meine Eltern oder Großeltern wohl kommen.

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stern.de: Einschnitt ins Frausein – Die Mädchenbeschneiderin

Ich kann mich genau an meine Gefühle erinnern, als ich das Buch „Wüstenblume” von Waris Dirie las. Fünfzehn Jahre später schießen mir diese Bilder wieder durch den Kopf, als ich auf Katima Muleta im äthiopischen Yanfa warte. Eine Frau, die mit einer schmutzigen Rasierklinge die Klitoris von zahlreichen jungen Mädchen abschnitt. Und ihnen damit nicht nur ein Stück Haut nahm, sondern auch die sexuelle Unbeschwertheit.

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Refinery29.de: In den Kleidern meiner Mutter

In Stoffen früherer Dekaden feierte ich schon als Kind die modische Vergangenheit der Frauen meiner Familie. Meine Großmutter ist eine feine Dame und legte stets großen Wert auf die Kleidung ihrer drei Töchter. Zu meinem Glück. Denn heute bin ich es, die diese Kleider aus den 60ern, 70ern und 80ern ehrt. Ich weiß dieses Gut von gestern besonders zu schätzen, denn aus Verkleidung wurde meine modische Identität.

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renk. Magazin iki: Künstliche Unschuld aus dem Onlineshop

Die Ehre kann wertvoller sein als ein Menschenleben. Zumindest wertvoller als ein Frauenleben. Die 27-jährige Esra hat, nach der Auffassung streng konservativer Moslems, Schande über die Familie gebracht: Sie war in ihrer Hochzeitsnacht nicht mehr unberührt, im Internet bestellte sie deshalb ein künstliches Jungfernhäutchen, um ihren Mann zu täuschen. Die Jungfrauenlüge rettete ihre Beziehung, ihren Ruf und vielleicht sogar ihr Leben.

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Business-Punk.com: Digitalisierung über den Wolken

Es ist 9:05 Uhr in Frankfurt – Boarding des größten Passagierflugzeugs der Welt. Wie jeden Tag ist der Lufthansa Airbus A380 im Einsatz nach Houston. Ein Blick auf Platz 95A im Oberdeck verrät schon beim Einsteigen, dass die knapp 12 Stunden heute nicht alltäglich werden. Vielmehr futuristisch: An einem Sitz befindet sich ein klappbares Head-Display, das vom Sitznachbarn abschirmt – Teil des Wettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“.

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Spiegel.de: Als meine Freundin fragte, ob ich mich schäme

Billig, geldgeil, famegeil – ich wollte sie vor verletzenden Adjektiven beschützen und habe ihr am Ende selbst wehgetan: Meine Freundin war nackt im Fernsehen, in der RTL-Show „Adam sucht Eva – Promis im Paradies“. Die Kuppelshow, in der Kleidung nicht vom Eigentlichen ablenken soll, FKK-daten auf der Insel. Ihr Leben, ihr Körper und ihre Entscheidung: Trotzdem schmerzte es, dass Leo ihr Intimstes auf diese Weise für alle sichtbar machte.

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Blonde: Evangelische Kirche, der Hipster unter den Religionen?

„Godspot – das freie WLAN der evangelischen Kirche“. Das Wortspiel prangt auf 3-Meter- Banner über den Toren von rund 220 Kirchen in Berlin und Brandenburg. Technisch im Jetzt und smart, irgendwie gar nicht so viel Staub, wie man Religion gern mal pauschal unterstellt. Witz oder vielmehr Mut für Zeitgeist beweisen die Evangelen aber auch mit ihrer ungewöhnlichen Vermietung in der aktiven Kirche zum Heiligen Kreuz in Kreuzberg.

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Grazia: „Ich war Sklavin des IS & werde nicht mehr schweigen“

Verkauft, gefoltert, vergewaltigt: Laut der UNO wurden bis zu 5000 jesidische Frauen von den Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat verschleppt und geschändet. Jinan Badel ist eine von ihnen. Sie wurde bei der ethnisch-religiösen Säuberungsaktion des IS im irakischen Kurdistan zur Kriegsbeute. Drei Monate lang war die damals 19-Jährige in Gefangenschaft. Heute lebt Jinan in einem Flüchtlingslager in der autonomen Region Kurdistan.

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Huffingtonpost.de: Altenpflege, Traumjob trotz Niedriglohn

Rollatortanz, Rosamunde Pilcher auf der großen Leinwand oder Candle-Light-Dinner für den Seniorenflirt. Wenn Janine von ihrem Arbeitsalltag erzählt, dann lächelt sie. Die 33-Jährige ist Altenpflegerin, eine von 1,5 Millionen Menschen, die in Deutschland im Pflegebereich arbeiten – sich um andere kümmern und für faire Vergütung kämpfen. Eine Altenpflegerin verdient knapp 30 Prozent weniger als eine Krankenpflegerin.

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Queer.de: Schwanzmädchen im kleinen Schwarzen

Fummel und Kackstelzen, so nennt sie ihre Arbeitskleidung. Ohnehin sind ihre Begrifflichkeiten mal derb, mal bunt und lustig wie sie selbst – als Dragqueen bezeichnet sie sich aber nie: Wir sind dabei bei der schönen Metamorphose, wenn sich Sebastian zu Jacky-Oh Weinhaus pinselt, tuscht und pusht. Seit 2008 fummelt sie beruflich. Jacky-Oh ist Dekorateuse im SchwuZ. Dem Schwulenzentrum, das seit 40 Jahren den Facettenreichtum des Zwischenmenschlichen in Berlin feiert. Auch Weinhaus ist eine Institution.

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BZaS: Begegnung mit Hoffnung - Protokoll einer Herzensreise

Ich sitze im Flieger und schließe die Augen. Da sind Szenen von Armut, Szenen von Hilflosigkeit, die Bilder zu meinen Recherchen. Es sind 5355 Kilometer Luftlinie von Frankfurt nach Addis Abeba, die Hauptstadt von Äthiopien. Knapp acht Stunden Zeit, um mich emotional darauf vorzubereiten, was mich erwartet: Ich begleite Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe „Menschen für Menschen” in deren Projektgebiete. Ich will Entwicklungshilfe nicht in der Theorie verstehen, ich will dabei sein, die Bewegung fühlen.

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Très-click.com: Je dünner, desto mehr Komplimente

Gut siehst du aus! Eine Floskel unbedachten Ausmaßes. Denn was bedeutet „gut aussehen“ in unserer Gesellschaft, wenn wir ehrlich sind? Gesund, fit, glücklich – das wären wünschenswerte Synonyme. Die unschöne Wahrheit ist, dass dünn und gut oft gleichgesetzt werden. Laut einer Erhebung der Barmer GEK leiden 440.000 Menschen in Deutschland unter Essstörungen, die Betroffenen hungern oder erbrechen nach dem Essen, leiden seelisch und korperlich – und falsche Komplimente feuern dies an.

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Refinery29.de: Das Spagat zwischen Religion und Zeitgeist

Ein weißer Kittel verleiht seinem Träger ärztliche Souveränität, ein schwarzer Talar pastorale Autorität. Amtskleidung hat Macht. Und doch gilt es Schwarz-Weiß-Gedanken zu hinterfragen, das beweist das mutige Projekt der modernen Pfarrerin Dr. Annina Ligniez. Um klar zu machen, dass unter dem Talar ein Mensch aus Fleisch und Blut steckt, eine reale Frau mit Unsicherheiten, Freuden und einem Alltag, startete sie gemeinsam mit ihrem ehemaligen Studenten Bruno Biermann talarart.net.

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Warum! Magazin: Lernen in der Schule des Lächelns

Canguu, an der Südküste Balis. Es ist 7:30 Uhr. Getöse, Getuschel und Gelächter: Fahrräder, Roller, Motorräder, Tuk-Tuks und kleine Autos drängeln sich vor der Schule. Bis zu drei Kinder quetschen sich auf die Sitzbank eines Motorrads. Die Mädchen tragen blaue Faltenröcke, die Jungs kurze Hosen, dazu tragen sie weiße Blusen und Hemden mit bunten Mustern, das ist ihre Schuluniform. Alles ist in Bewegung, es wuselt und wimmelt. Alltag in Indonesien.

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mitvergnuegen.com: In 60 Sekunden zum Höhepunkt

Das Gerät, die Macht, der Freund und Helfer – in meinem Freundeskreis wird nur in den höchsten Tönen von einem gesprochen: dem Satisfyer Pro 2. Dem Held zwischen den Beinen meiner Freundinnen. Dem Sextoy des Vertrauens. Es fing damit an, dass ich ein Interview mit einer Sexualpädagogin führte und diese mir vom Vibrator mit Druckwellenaufsatz erzählte – mit einem Blick, der mir sagte: „Wenn du es dir heute kannst besorgen, warte nicht auf morgen.“

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Refinery29.de: Mit dem Kanzlerjet in Krisengebiete

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gründete das „Bündnis für nachhaltige Textilien”, um die Standards – sowohl sozial als auch ökologisch – zu verbessern. Deutsche Firmen sollen sich verpflichten, ihren Zulieferern im Ausland Auflagen abzuverlangen und die Bedingungen im Produktionsland zu kontrollieren. Aber: Sind die Bedingungen in den letzten Jahren dadurch wirklich menschlicher und umweltfreundlicher geworden?

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Stern.de: Bettina Hagen, lange vor Schiffer und Klum

1968. Hippie-Glam à la Uschi Obermaier, Weltverbesserung à la Alice Schwarzer. Es gibt keine andere Jahreszahl, die mehr für den Kampf für Freiheit steht: Sexuelle Revolution, Bürgerrechtsbewegung, Vietnamproteste, der Ost-West-Konflikt – es brodelte weltweit und die Menschen gingen auf die Straße, um ihre Stimme zu nutzen, um ihre Zukunft selbst zu gestalten. Es ist auch 1968 als die Hamburger Studentin Bettina Hagen beschloss, ihre Zukunft als Model selbst zu gestalten.

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Strahlen nach Zahlen

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